"All Together Now!" Junge Kölner/innen erleben Riga von einer anderen Seite

Im Oktober 2015 nahm ein internationaler Austausch seinen Anfang, als junge Besucher/innen aus Riga mehrsprachige Jugendliche in Köln kennenlernten. Gemeinsam wurden ein Theaterprojekt und eine Ausstellung rund um das Thema „Menschen mit Behinderung und die Rolle der Gesellschaft“ geplant.

Gefördert von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) handelt es sich im Rahmen des Programms EUROPEANS FOR PEACE um eine europäische Zusammenarbeit, in der die Länder von dem gegenseitigen Austausch zu diesem wichtigen Thema profitieren. Es geht um Chancengleichheit und ein respektvolles Miteinander für alle Menschen.

Am 19. März 2016 reisten die Kölner/innen für den Gegenbesuch nach Riga, darunter zehn Jugendliche und zwei Pädagogen. Sie erlebten eine spannende Woche, in der sie – neben den Proben für das Theaterstück „Was bedeutet, anders zu sein“ und der Planung der Fotoausstellung – viele interessante Persönlichkeiten trafen. Sie tauschten sich mit Rigas Bürgermeister Herrn Uschakov aus, trafen sich mit den Vertretern von lettischen staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen für Menschen mit Behinderung und lernten außerdem die Gastfreundschaft der Jugendlichen und ihren Familien aus Riga sehr zu schätzen.

Die Theaterperformance wurde durch unterschiedliche Geschichten inspiriert, wie zum Beispiel durch die Biografie Ray Charles. Verschiedene Informationen wurden gesammelt, um seine und andere Schicksale mit Musik und Tanz umfassend darstellen zu können. Die Biografien dieser Menschen mit Beeinträchtigungen und ihren Umgang mit diesen Herausforderungen wurden in der Aufführung am 24. März ergreifend dargestellt und berührten viele Zuschauer/innen.

Während der ersten Begegnung im Oktober in Köln erstellten die Jugendlichen Fotos, die Ende März in eigener Regie in Riga ausgestellt wurden. Auch der zweite Besuch in Riga bot viele Möglichkeiten für Fotos und Videos, demzufolge im Mai eine weitere beeindruckende Ausstellung in Köln erwartet werden kann.

Der BVRE und alle Beteiligten danken allen, die dieses Projekt durch Ihre Unterstützung möglich machten.

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