Wir gratulieren dem Forscher-Ehepaar Aleida und Jan Assmann zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels!

In Zeiten von aggressivem Populismus und Nationalismus, die den Frieden in Europa gefährden, haben Jan und Aleida Assmann dafür plädiert, dass Erinnern, also unsere Vergangenheit, inklusiv bleiben soll. Das ist die Zukunft Europas, wenn Völker, Nationen und verschiedene soziale und ethnische Gruppen eine gemeinsame Basis haben. Das ist in erster Linie die Akzeptanz, die Anerkennung und die Toleranz.

Frau Assmanns Bücher sind schon seit langem für viele Menschen, egal ob alt oder jung, eine wichtige Quelle des Wissens. In ihren Texten thematisiert sie oft Sorgen, aber auch verschiedene Mittel zum Dialog der Erinnerungen, was in unserer heutigen Zeit immens wichtig ist.

Wir gratulieren Aleida und Jan Assmann zum Friedenspreis des deutschen Buchhandels (der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird am Sonntag, 14. Oktober, um 10.45 Uhr in der Frankfurter Paulskirche verliehen) und bedanken uns im Namen des PHOENIX-Köln e.V. und des Bundesverbandes russischsprachiger Eltern e.V. für die uns entgegengebrachte Wertschätzung.

Im Rahmen des ersten Kulturforums "Riga Talks" am 20. September 2018 hatten wir die Chance, mit Frau Assmann über das Thema "Erinnerungskultur" zu sprechen. Einige interessante Ausschnitte seht ihr jetzt...

Sprich Aus!

Forscher-Ehepaar mit Friedenspreis ausgezeichnet

Auszüge aus der Rede der beiden Friedenspreisträger Assmann

Sieger-Ehepaar mit Schlüssel zu friedlichem Miteinander

 

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