Projekt „Kompetenznetzwerk für das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

Gefördert vom: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, kofinanziert durch: Bundeszentrale für politische Bildung (BpB)

Zeitraum: 01.01.2020 - 31.12.2024

In den nächsten 5 Jahren versteht sich der Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. (BVRE e. V.) als eines der Mitglieder des Kompetenznetzwerkes im Themenfeld „Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft. Zu den weiteren Mitgliedern des Kompetenznetzwerkes gehören Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. (GVFD), neue deutsche organisationen (ndo), die Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa (SF) und die Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. (TGD). Der Bundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE e.V.) ist für die thematische Richtung „Ängste und Konflikte“ innerhalb des Netzwerks zuständig und koordiniert die entsprechenden Maßnahmen.

Projektmaßnahmen

- Fachgespräche mit Akteur*innen des Programms „Demokratie leben!“

- Arbeitshilfen zum Thema „Umgang mit Ängsten und Konflikten“

- Multiplikator*innenseminare "Erinnerungskultur in einer Einwanderungsgesellschaft" und "Medienkompetenzen gegen Fake News und Verschwörungstheorien"

- Diskussionsrunden mit örtlichen Migrant*innenorganisationen

- Vernetzung der Expert*innen aus dem Bereich der politischen Bildung

Das Kompetenznetzwerk (KN) „Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft“ ist ein Zusammenschluss von Trägern, die das Zusammenleben in einer offenen Gesellschaft in Vielfalt durch die Entwicklung eines inklusiven Selbstverständnisses als Migrationsgesellschaft und die Ermöglichung gleichberechtigter Teilhabe und Repräsentanz in der Migrationsgesellschaft fördern und gestalten wollen.

Das KN unterstützt und berät Akteur*innen in der Kinder- und Jugendhilfe, u.a. auch die Träger*innen der Kinder- und Jugendhilfe aus den Modellprojekten des Bundesprogramms. Dazu bietet es Know-how, Methoden und Instrumente an, die geeignet sind, die „bewegliche Mitte“ zu überzeugen, die der Migrationsgesellschaft mit Skepsis gegenübersteht. Darüber hinaus wird das KN die Basis jener mobilisieren, die eine offene Gesellschaft befürworten.

Übergeordnete Ziele des Projekts

Leitziel 1. Selbstverständnis Deutschlands als Migrationsgesellschaft. Die Gesellschaft in Deutschland teilt und trägt eine Vorstellung vom Zusammenleben, die inklusiv ist und auf einer Kultur der Gleichwertigkeit gründet, wie sie im Grundgesetz verankert ist.

Leitziel 2. Repräsentanz und gleichberechtigte Teilhabe in der Migrationsgesellschaft. Die Repräsentanz kompetenter migrantischer Perspektiven ist in sämtlichen Planungsprozessen gewährleistet, so dass eine diversitätsorientierte Gestaltung der Kinder und Jugendhilfe in der Migrationsgesellschaft sichergestellt wird.

Hauptzielgruppen des Projektes:

  • Multiplikator*innen aus Träger*innen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Multiplikator*innen der politischen Bildung, Eltern- und Jugendarbeit in den Migrant*innenorganisationen

in Kooperation mit

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Projektkoordinator*innen:

 

Prof. Dr. Deniss Hanovs

BVRE e.V.

Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin

Tel.: 0176 / 24 35 35 79

Fax: 0221 / 30 19 59 54

deniss.hanovs@bvre.de

 

M.A. Anastasia Sudzilovskaya

BVRE e.V.

Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin

Tel.: 0176 / 618 99 394

Fax: 0221 / 30 19 59 54

anastasia.sudzilovskaya@bvre.de

 

M.A. Yulia Grisakov

BVRE e.V.

Graeffstr. 5, 50823 Köln

Tel.: 0221 / 30 19 59 52

Fax: 0221 / 30 19 59 54

yulia.grisakov@bvre.de

www.bvre.de

 

B.A. Michael Weinberg

BVRE e.V.

Graeffstr. 5, 50823 Köln

Tel.: 0221 / 30 19 59 52

Fax: 0221 / 30 19 59 54

m.weinberg@bvre.de