Arbeitsmarktintegration

Zukunft ermöglichen durch bildungsadäquate Beschäftigung und Anerkennung

gestaltet von migrantischen Selbstorganisationen (MSO)

Zeitraum: 2026-2028

Das Projekt „Zukunft Ermöglichen durch Bildungsadäquate Beschäftigung und Anerkennung – gestaltet von Migrantischen Selbstorganisationen (MSO)“ – kurz „ZEBRA“ - wird im Rahmen des Förderprogramms „IQ – Integration durch Qualifizierung“ umgesetzt. Ziel ist es, die nachhaltige und bildungsadäquate Integration von erwachsenen Menschen ausländischer Herkunft in den deutschen Arbeitsmarkt zu unterstützen. Ein besonderer Fokus liegt darauf, dass im Ausland erworbene Berufsabschlüsse häufiger in eine qualifikationsgerechte und langfristige Beschäftigung münden.

Die Zielgruppe sind Migrant*innen aus dem postsowjetischen Raum, die Russisch und/oder Ukrainisch als Kommunikationssprache nutzen – unabhängig von ihrer ethnischen, nationalen oder religiösen Zugehörigkeit. Dazu zählen unter anderem Spätaussiedler*innen, jüdische Kontingentflüchtlinge sowie Migrant*innen aus der Ukraine, Moldau, Kasachstan, Belarus, Russland, Zentralasien und dem Kaukasus.

Das Projekt ist eng mit bestehenden Strukturen des Förderprogramms „IQ – Integration durch Qualifizierung“ vernetzt. In Zusammenarbeit mit anderen IQ-Projekten sowie relevanten Akteur*innen des Arbeitsmarkts werden Teilnehmende gezielt an bestehende Beratungs-, Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote angebunden.

Teilvorhabenpartner sind:

Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V.

Der BVRE e.V. ist Träger und Koordinierungsstelle des Projekts. Er verantwortet die Gesamtkoordination, die Zusammenarbeit mit den Fachstellen sowie die community-basierte Aktivierung und Qualifizierung von Multiplikator*innen.

Bundesverband ukrainischstämmiger Familien, Senioren, Frauen und Jugendlichen e.V.

Der Verband setzt ein Teilprojekt zur arbeitsmarktnahen Orientierung und Aktivierung ukrainischsprachiger Communitys um und vermittelt arbeitsmarktrelevante Informationen niedrigschwellig und kultursensibel.

Kultur- und Integrationszentrum PHOENIX-Köln e.V., Köln

Phoenix Köln e.V. übernimmt das individuelle Mentoring und Coaching und begleitet Teilnehmende bei der Entwicklung beruflicher Perspektiven sowie beim Übergang in eine qualifikationsgerechte Beschäftigung. Im Fokus des Projekts stehen vor allem russisch- und ukrainischsprachige Migrant*innen aus dem postsowjetischen Raum sowie Personen aus anderen Communitys (z. B. aus dem Nahen Osten, aus afrikanischen Ländern oder aus EU-Mitgliedstaaten).

Angebote im Projekt

Online-Angebote (bundesweit)

Es werden zentrale digitale Informationsangebote umgesetzt, die sich an eine bundesweite Zielgruppe richten. In themenspezifischen Online-Veranstaltungen werden arbeitsmarktrelevante Inhalte sowie bestehende IQ-Angebote niedrigschwellig, mehrsprachig und ortsunabhängig vermittelt.

Informationsangebote vor Ort

In enger Zusammenarbeit mit Migrant*innenorganisationen werden lokale Informationsformate durchgeführt. Ergänzend werden qualitätsgesicherte Informationsmaterialien zu relevanten Themen des Förderprogramms IQ bereitgestellt und in den Communitys verbreitet.

Mentoring und Coaching (bundesweit)

Für Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet wird ein strukturiertes Mentoring- und Coachingangebot bereitgestellt. Im Fokus stehen die individuelle Potenzialanalyse, die Entwicklung konkreter Integrationsschritte sowie die Begleitung auf dem Weg in eine qualifikationsgerechte Beschäftigung.

Unser Team

Wladimir Weinberg

Projektleiter

@

Viktoria Golub

Projektkoordinatorin

@

Das Projekt "Zukunft ermöglichen durch bildungsadäquate Beschäftigung und Anerkennung gestaltet von Migrantischen Selbstorganisationen (MSO)" (ZEBRA) wird im Rahmen des Förderprogramms IQ – Integration durch Qualifizierung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge administriert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundesagentur für Arbeit.

Geördert durch:
Administriert durch:
In Kooperation mit: