Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. startet gemeinsam mit dem Bundesverband ukrainischstämmiger Familien, Senioren, Frauen und Jugendlichen sowie dem Kultur- und Integrationszentrum PHOENIX Köln das Projekt „Zukunft durch Anerkennung von Bildung und qualifikationsgerechte Beschäftigung gestaltet von Migrantischen Selbstorganisationen (MSO) (ZEBRA)“. Das Projekt ist Teil des bundesweiten Förderprogramms „IQ – Integration durch Qualifizierung“.
Im Zusammenhang mit der Entscheidung der Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation zur Einstufung des BVRE e.V. als „unerwünschte Organisation“ stellt der Bundesverband klar:
Zu einem Vernetzungstreffen in Berlin kamen mehr als 30 Vertreter*innen von Migrant*innenorganisationen aus verschiedenen Bundesländern zusammen. In ihrer täglichen Arbeit begegnen sie immer wieder Konflikten. Ziel der Veranstaltung war es, besser zu verstehen, wie Konflikte in der Post-Ost-Community entstehen, welche Rollen sie spielen und was sie sichtbar macht.
Im Januar 2026 setzten die Mitgliedsorganisationen des BVRE e.V. ihre Arbeit in ganz unterschiedlichen Bereichen fort – von humanitärer Hilfe und Unterstützung in Krisensituationen bis hin zu Bildung, Berufsorientierung und gesellschaftlicher Solidarität.
Der BVRE e.V. startet die jährliche Umfrage Post-Ost Elternbarometer, um die Erfahrungen von Familien aus postsowjetischen Herkunftsländern im deutschen Schulsystem und ihren Unterstützungsbedarf besser zu verstehen.
Es werden Bewerbungen von Organisationen von Migrant*innen sowie von engagierten Einzelpersonen zur Teilnahme am Projekt „Zukunft ermöglichen durch bildungsadäquate Beschäftigung und Anerkennung – gestaltet von Migrantischen Selbstorganisationen“ (Projekt ZEBRA) entgegengenommen. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „IQ – Integration durch Qualifizierung“ umgesetzt und durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) im Rahmen der ESF-Plus-Bundesprogramme gefördert.
Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. beschäftigt sich seit vielen Jahren mit politischer Bildung in Deutschland. Dennoch erhalten wir immer wieder die Frage: Warum macht eine Elternorganisation dieses Thema zu ihrer Aufgabe? In dieser Social-Media-Kampagne haben wir gemeinsam mit Eltern nach einer Antwort gesucht.
2026 startet Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. (BVRE) mit einem neuen Projekt in einem für uns neuen Arbeitsfeld: der Integration in den Arbeitsmarkt. Gleichzeitig setzen wir unsere Arbeit in der politischen Bildung fort. Geplant sind ein Jugendforum, der Ausbau unseres TikTok-Kanals, Online-Treffen für Eltern sowie Seminare zur Stärkung unserer Mitgliedsorganisationen.
Das Jahr 2025 war für den Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. ein besonderes Jahr. Der BVRE e.V. feierte sein 15-jähriges Jubiläum, das mit einem großen Festival in Berlin begangen wurde – als Begegnung von Menschen, Organisationen und Initiativen, die seit vielen Jahren Teil der gemeinsamen Geschichte des Verbandes sind. Gleichzeitig war das Jubiläumsjahr ein intensives Arbeitsjahr: 2025 setzte der BVRE e.V. sieben Projekte um – von der Arbeit mit Jugendlichen und Eltern über gesellschaftlichen Dialog bis hin zur Stärkung von Mitgliedsorganisationen.
Bundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE e.V.) verurteilt einen fremdenfeindlichen Vorfall, von dem unser Mitgliedsverein Deutsche Perspektive e.V. sowie unser Partner, der Bundesverband ukrainischer Familien, Senior*innen, Frauen und Jugend (BVUFSFJ), betroffen sind. In den gemeinsamen Briefkasten wurden anonyme Flugblätter eingeworfen, die die Zugehörigkeit von Ukrainer*innen und Menschen mit postsowjetischer Migrationsgeschichte zu Deutschland abwerten.
In verschiedenen Städten Deutschlands haben die Mitgliedsorganisationen des BVRE e.V. neue Initiativen umgesetzt, an städtischen Programmen teilgenommen und wichtige gesellschaftliche Themen aufgegriffen. Wir präsentieren einen Überblick über die Ereignisse im November.
Das Thesenpapier „Politische Bildung in der Migrationsgesellschaft“, erarbeitet im Rahmen des Kooperationsverbunds für Vielfalt und Zusammenhalt, präsentiert zentrale Impulse für eine diskriminierungssensible und machtkritische politische Bildung in der pluralen Gesellschaft.
BVRE hat die Spendenkampagne „Eltern helfen Eltern“ gestartet. Ziel ist es, 1.000 Euro zu sammeln, um die Arbeit des Eltern-Clubs im Jahr 2026 fortzusetzen. Der Eltern-Club bietet Online-Treffen auf Russisch für Eltern an, die das deutsche Bildungssystem besser verstehen möchten. Die Teilnahme bleibt für Eltern kostenlos.
Der BVRE hat eine Reihe aus drei Multiplikator*innenschulungen durchgeführt, die der Digitalisierung der Arbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen gewidmet waren. Zwei Schulungen fanden online statt, eine Präsenzveranstaltung in Kassel. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit modernen digitalen Werkzeugen, der Arbeit in sozialen Netzwerken und den Grundlagen des Fundraisings.
Das Projekt PartEl, das darauf abzielt, die Beteiligung von Eltern aus Drittstaaten im Bildungssystem zu stärken, wurde mit dem EPA ALCUIN Award 2025 der European Parents’ Association ausgezeichnet. Das Projekt wird vom Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt) in Kooperation mit BVRE e.V., amfn e.V., Back on Track e.V., FöTED e.V. und LAMSA e.V. umgesetzt.
Der BVRE organisierte in Wuppertal eine Ideenwerkstatt im Rahmen des Projekts ImPlural. Daran nahmen Vertreter*innen von Organisationen von Migrant*innen, zivilgesellschaftliche Aktivist*innen sowie Fachleute für gesellschaftlichen Dialog aus verschiedenen Bundesländern teil. Ziel war es, aktuelle Konfliktlinien in der Migrationsgesellschaft zu analysieren und innovative dialogorientierte Formate kennenzulernen, die im Projekt ImPlural seit drei Jahren bundesweit entwickelt werden.
Veröffentlicht wurden zwei zentrale Publikationen: das Handbuch „Migrantische Eltern entscheiden mit“ und das Rahmenkonzept „Diversitätsbewusste Elternbeteiligung: Konzept zur Öffnung und inklusiven Gestaltung von Elterngremien in Erziehung und Bildung“. Beide wurden im Rahmen des Projekts PartEl erarbeitet, das vom Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt) in Zusammenarbeit mit BVRE e.V., amfn e.V., Back on Track e.V., FöTED e.V. und LAMSA e.V. umgesetzt wird.
Der Bundesverband russischsprachiger Eltern in Deutschland (BVRE) lädt Künstler*innen und Aktivist*innen aus Deutschland ein, sich am antitotalitären Plakatwettbewerb „Totalitarismus = Krieg“ zu beteiligen. Die Frist für die Einreichung der Werke wurde bis zum 15. November 2025 verlängert. Die besten Arbeiten werden in einer Ausstellung in Berlin und in den sozialen Medien präsentiert.
Der BVRE e.V. veranstaltete die Fachkonferenz Berliner Talks 2025. Das Thema in diesem Jahr lautete: „Demokratie unter Druck: Strategien gegen russische Desinformation in Deutschland“.
Der September war für unsere Mitgliedsorganisationen eine ereignisreiche Zeit: Nach den Sommerferien starteten neue Projekte, es fanden Feste und Begegnungen statt und zahlreiche Initiativen präsentierten ihre Arbeit. In vielen Städten Deutschlands wurde sichtbar, wie vielfältig das Engagement der Migrant*innenorganisationen ist.