Der Juli in den Mitgliedsorganisationen des BVRE e.V. war von lebendigen Aktionen, kreativen Projekten und wertvollen Begegnungen geprägt. Von einer kraftvollen Kampagne zur Verteidigung der Menschenrechte bis hin zu Theaterpremieren und internationalen Jugendcamps – unsere Mitglieder und Partner bringen Menschen zusammen, bauen kulturelle Brücken und unterstützen diejenigen, die Hilfe brauchen.
BVRE e.V. hat zwei neue Publikationen veröffentlicht, in denen Künstler*innen und Wissenschaftler*innen das koloniale Erbe der Sowjetunion und Russlands neu reflektieren. Diese Beiträge leisten einen wichtigen Beitrag zur dekolonialen Erinnerungskultur in der Migrationsgesellschaft.
Im Juni 2025 waren die Mitgliedsorganisationen des BVRE e.V. bundesweit aktiv: Sie stärkten Kooperationen, entwickelten Projekte weiter, teilten Erfahrungen – und feierten das gesellschaftliche Miteinander, von Düsseldorf bis Freiburg.
Der BVRE – Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. organisierte in Berlin das Jugendforum Polit:Next. Teilgenommen haben 15 junge Menschen mit Migrationsgeschichte aus verschiedenen Bundesländern. Bewerben konnten sich sowohl Jugendliche, die sich bereits in migrantischen Organisationen engagieren, als auch politisch interessierte junge Menschen. Insgesamt gingen rund 40 Bewerbungen ein.
Der Bundesverband russischsprachiger Eltern hat den Marzahn Pride unterstützt. Diese große Aktion wird jährlich von Quarteera e. V. organisiert – einer Community russischsprachiger LGBTQ*-Menschen, ihrer Angehörigen und Freund*innen in Deutschland.
Der große Saal der Berliner Stadtmission verwandelte sich für einen Tag: bunte Wimpel an den Säulen, Bildschirme mit Jubiläumsdesign auf der Bühne. Der Bundesverband russischsprachiger Eltern hatte Freundinnen und Freunde, Kolleg*innen und Partnerorganisationen eingeladen, um gemeinsam 15 Jahre Engagement zu feiern. Über 130 Gäste kamen zu diesem Anlass nach Berlin.
Der neu gewählte Vorstand des Bundesverbandes russischsprachiger Eltern e.V. erklärt seine entschlossene Unterstützung für die Ukraine, ihr Volk sowie ihr Recht auf Freiheit, Sicherheit und territoriale Integrität.
In Berlin fand die jährliche Mitgliederversammlung des Bundesverbands russischsprachiger Eltern (BVRE e.V.) statt. Die Tagesordnung war umfangreich – von Berichten und Wahlen bis hin zu Diskussionen über Werte und strategische Weiterentwicklung.
BVRE lädt Künstler*innen und Aktivist*innen aus Deutschland ein, sich an dem antitotalitären Plakatwettbewerb "Totalitarismus = Krieg". Die Frist für die Annahme von Beiträgen endet am 31. August 2025 (verlängert bis zum 15. November). Die besten Arbeiten werden in einer Ausstellung in Berlin und in den sozialen Medien präsentiert.
Im Mai organisierten die BVRE-Mitgliedsvereine zahlreiche bedeutende Veranstaltungen: Bildungsseminare, kreative Abende und humanitäre Aktionen. Diese Initiativen zeigen die Stärke einer vereinten Gemeinschaft, eröffnen neue Perspektiven und schaffen Raum für Unterstützung und Entwicklung.
Das Team des BVRE e.V. und Vertreter*innen der Mitgliedsorganisationen unternahmen eine Bildungsreise nach Riga. Innerhalb weniger Tage konnten die Teilnehmenden das Bildungssystem Lettlands auf allen Ebenen kennenlernen – von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Erwachsenenbildung. Außerdem erhielten sie Einblicke in Bildungsinitiativen, Erinnerungskultur und die Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Politik.
April 2025 zeigte, wie vielfältig und lebendig die Arbeit von Bürger*inneninitiativen sein kann. Erinnerungskultur, Queer-Community, internationale Zusammenarbeit, kreative Bildung - alle diese Bereiche waren durch eines verbunden: Partizipation mit Herz und Prinzipien. Wir haben eine Auswahl wichtiger und inspirierender Veranstaltungen der BVRE-Mitgliedsorganisationen zusammengestellt
In Frankfurt setzt sich die Post-Ost-Community mit Themen der Dekolonialität und Erinnerungskultur auseinander. Eine der Veranstaltungen im Rahmen des umfangreichen Projekts – Personal Memory and OtherArchives („Persönliche Erinnerung und andere Archive“) – wurde mit Unterstützung von BVRE organisiert.
Zwei Jubiläen, Online- und Offline-Treffen, Feste und Präsentationen. Im März 2025 stellten die BVRE-Mitgliedsorganisationen erfolgreiche Projekte vor und suchten nach Möglichkeiten für neue Projekte.
Der Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. organisierte eine Bildungsreise nach Wien für Vertreter*innen von Migrant*innenorganisationen. Mehrere Tage lang beschäftigten sich die Teilnehmer*innen mit der österreichischen Perspektive auf Geschichte, Demokratie und Menschenrechte, diskutierten Herausforderungen der Zivilgesellschaft und sammelten Ideen für ihre eigenen Projekte.
Vom 14. bis 16. März 2025 fand das Auftaktseminar des Projekts "Im Plural" in Remagen-Oberwinter statt. Ziel des Seminars war es, die zivilgesellschaftlichen Voraussetzungen für eine effiziente Integration zu analysieren, die Rolle des sozialen Engagements in Krisenzeiten zu diskutieren und die Geschichte des Nationalsozialismus zu reflektieren.
In Deutschland leben etwa 5 Millionen Menschen, die aus den postsowjetischen Ländern stammen. Die Sowjetunion existiert seit über 30 Jahren nicht mehr und eine ganze Generation ist herangewachsen, die sich nicht mehr damit identifiziert. Braucht diese Gruppe eine eigene Bezeichnung – und wenn ja, welche? Welche Stereotypen gibt es über sie und wie kann die Zivilgesellschaft zur Chancengleichheit beitragen? Diese Themen wurden bei einem Treffen von den BVRE-Mitgliedsorganisationen und Partner*innen in Berlin diskutiert.
Im Februar initiierten und unterstützten die BVRE-Mitgliedsorganisationen Aktionen im Vorfeld der Bundestagswahl, organisierten eine Veranstaltung zur Unterstützung der Ukraine und boten hilfreiche Workshops, Treffen und Feste für Kinder und Eltern an.
Am 24. Februar 2025 sind es bereits drei Jahre seit dem Beginn des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine. Der Krieg, der bereits 2014 ausgelöst wurde, kostet Tausende von Leben - Ukrainer*innen, Soldat*innen und Zivilist*innen, Frauen, Kindern und alten Menschen. Städte werden zerstört, die Natur verwüstet. Menschen leiden.
Im Vorfeld der Bundestagswahlen 2025 hat unser Kooperationspartner Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. 1707 Direktkandidat*innen der 299 Wahlkreise der politischen Parteien für eine Umfrage zu ihren persönlichen Einstellungen und Positionen zu migrations- und integrationspolitischen Themen kontaktiert. Davon haben 607 Kandidat*innen sich bereit erklärt, bei der Umfrage teilzunehmen. Hier sind einige Umfrageergebnisse. Vollständige Informationen und Argumente der Befragten finden Sie auf der TGD-Website.