In Bamberg fand das zweite Seminar des Projekts „Kommunal aktiv“ statt. Es hilft Bürgeraktivist*innen dabei, ihre Initiativen in konkrete Projekte für ihre Städte umzusetzen. Die Projektteilnehmende wurden im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt und jedes Seminar gibt ihnen Impulse für die weitere Entwicklung ihrer Ideen.
Der Spätsommer war für die Mitgliedsorganisationen des BVRE e.V. ereignisreich: neue Projekte und Begegnungen, Kultur, Jugendarbeit, Jubiläen und Veranstaltungen, die die Arbeit der Vereine weit über ihre eigenen Räume hinaus sichtbar machen.
Wie entstehen dauerhafte Vorstellungen über Migration in deutschen Medien – und wie bewusst sind sich Journalist*innen selbst des Einflusses solcher Narrative auf ihre Arbeit? Damit beschäftigt sich eine neue Studie der AG Narrative Change im "Kooperationsverbund für Vielfalt und Zusammenhalt: Chancengerechtigkeit in der pluralen Gesellschaft" im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, an dessen Arbeit auch der BVRE beteiligt ist.
Der Juli 2026 war in Deutschland ungewöhnlich heiß. Das hielt Eltern jedoch nicht davon ab, aktiv an Seminaren und Aktionen der BVRE-Mitgliedsorganisationen teilzunehmen. Für Kinder organisierten Migrant*innenorganisationen echte Ferienabenteuer: Camps am Meer, Lagerfeuer, Theaterworkshops und einen ganzen Tag ohne digitale Geräte.
Vom 10. bis 12. Juli 2026 startete in Magdeburg das erste Modul des Projekts „Kommunal aktiv", ein bundesweites Pilotprojekt, das die kommunalpolitische Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte stärken will. Beim Auftaktseminar ging es um die Frage, wie sich politische Teilhabe vor Ort konkret gestalten lässt, und um die Erfahrungen der Teilnehmenden, die sich in ihrer Kommune einbringen möchten.
BVRE e.V. ist Partner im neuen Forschungs- und Forschungsprojekt AntOstMig — „Antisemitismus in der (p)ostmigrantischen Gesellschaft“. Das Projekt beschäftigt sich damit, wie Antisemitismus in russisch- und ukrainischsprachigen migrantischen Communitys in Deutschland erlebt, sichtbar und thematisiert wird.
Die Publikation „Diversitätsorientiert heißt zukunftsfähig! Handlungsimpulse für mehr Effektivität, Zusammenhalt und Resilienz in Deutschland“ ist erschienen.
Anfang 2026 startete der BVRE e.V. gemeinsam mit den Partnerorganisationen — dem Bundesverband ukrainischstämmiger Familien, Senioren, Frauen und Jugendlichen e.V. (BVUFSFJ e.V.) und dem Kultur- und Integrationszentrum PHOENIX-Köln e.V. — das Projekt „Zukunft ermöglichen durch bildungsadäquate Beschäftigung und Anerkennung – gestaltet von migrantischen Selbstorganisationen (MSO)“ / ZEBRA. Es ist ein neuer Schwerpunkt im Bundesprogramm „IQ – Integration durch Qualifizierung“ und trägt dazu bei, Menschen mit Migrationsgeschichte auf die Angebote des Programms aufmerksam zu machen. Nun ziehen wir eine erste Bilanz des Projekts.
Im Juni arbeiteten die BVRE-Mitgliedsorganisationen zu sehr unterschiedlichen Themen – politische Bildung, Unterstützung der Ukraine, Menschenrechte, Fördermöglichkeiten, kulturelle Teilhabe und Familienformate. Es war ein Monat der Begegnungen, des Dialogs, der Solidarität und der praktischen Arbeit vor Ort.
Im Günter-Feldmann-Zentrum in Frankfurt am Main kamen über 40 Menschen mit Migrationsgeschichte zusammen. Sie haben unterschiedliche Gründe für ihre Migration: Einige sind vor dem Krieg geflohen, andere kamen über staatliche Programme nach Deutschland. Was sie verbindet, ist der Wunsch, sich beruflich zu verwirklichen und eine qualifikationsgerechte Beschäftigung zu finden. Dabei unterstützt das Projekt „Zukunft durch Anerkennung und Beschäftigung im erlernten Beruf (ZEBRA)“.
In Dresden fand das interaktive Jugendforum Memory:Next statt. Daran nahmen 19 junge Menschen mit Migrationsgeschichte aus verschiedenen Bundesländern Deutschlands teil. Organisiert wurde das Forum vom Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V., der Organisation Memorial sowie dem Verein Russischsprachige Demokratinnen und Demokraten Sachsen. Drei Tage lang setzten sich die Teilnehmenden mit Erinnerungsorten, Biografien und historischen Narrativen auseinander – und entwickelten eigene Formen, um über Vergangenheit ins Gespräch zu kommen.
BVRE startet das Pilotprogramm „Kommunal aktiv“ für Menschen mit Migrationsgeschichte, die sich gesellschaftlich engagieren möchten oder bereits in ihrer Community, ihrem Verein oder ihrer Kommune aktiv sind.
In Deutschland leben Schätzungen zufolge mehr als 5 Millionen Menschen mit familiären oder eigenen Migrationserfahrungen aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Damit gehört diese Gruppe zu den größten Zuwanderungsgruppen – zugleich ist sie sehr vielfältig und keineswegs homogen.
Im Mai nahmen die BVRE-Mitgliedsorganisationen an internationalen wissenschaftlichen Konferenzen und Stadtfesten teil, drehten Filme und starteten neue Projekte, unterstützten Frauen in schwierigen Situationen, vermittelten Wissen zur Vereinsgründung, feierten Jubiläen und kamen bei gemeinsamen Ausflügen zusammen. Über diese und weitere Ereignisse berichten wir in unserem Mai-Digest.
Jedes Jahr am 8. und 9. Mai wird der Treptower Park in Berlin zu einem Ort, an dem die Spaltung innerhalb der russischsprachigen Community besonders sichtbar wird: Erinnerung an den Krieg trifft hier auf den Kult des Sieges, Trauer auf das imperiale Pathos, Verantwortung auf Versuche, einen neuen Krieg zu rechtfertigen. Bereits zum fünften Mal organisiert das Bündnis „Gedenken gegen den Krieg“, initiiert von Demokrati-JA e. V. und Memorial Deutschland, eine Aktion zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und für ein zeitgemäßes Gespräch über Erinnerungskultur.
Im April führten Mitgliedsorganisationen des BVRE e.V. Gespräche mit Politiker*innen, thematisierten Teilhabe und gleiche Rechte, schufen Räume für Erinnerung, Kultur und Bildung sowie Orte für Austausch, Unterstützung und Begegnung.
In diesem Jahr hat der Eltern-Club fünf Treffen für russischsprachige Eltern in Deutschland durchgeführt. Alle wurden durch die Spendenkampagne „Eltern helfen Eltern“ ermöglicht.
Im Günter-Feldmann-Zentrum in Frankfurt am Main kamen über 40 Menschen mit Migrationsgeschichte zusammen. Sie haben unterschiedliche Gründe für ihre Migration: Einige sind vor dem Krieg geflohen, andere kamen über staatliche Programme nach Deutschland. Was sie verbindet, ist der Wunsch, sich beruflich zu verwirklichen und eine qualifikationsgerechte Beschäftigung zu finden. Dabei unterstützt das Projekt „Zukunft durch Anerkennung und Beschäftigung im erlernten Beruf (ZEBRA)“.
Im März war in den BVRE-Mitgliedsorganisationen thematisch und in den Formaten viel los. In Hanau ging es um Antirassismus, in Dresden um Diskriminierungssprache und kulturelle Vielfalt, in Frankfurt am Main startete ein neues Projekt, und in Fulda fand ein kulinarischer Workshop statt. Über diese und weitere Ereignisse berichten wir in unserem Digest.